Reisetipps abseits der Massen

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Inzwischen in Asien: Unsere Locals kommen zu Wort

Die Welt und insbesondere die Reisebranche stehen völlig auf dem Kopf. Was auf einem Markt in Wuhan begann, hat sich zu einer Pandemie entwickelt, die die ganze Welt betrifft – mit weitreichenden Folgen. Für Sie als Reisende und für uns als Reiseveranstalter, bei dem 13 Menschen mit viel Freude arbeiten. 

Aber auch für die Hunderte von Menschen in ganz Asien, mit denen wir zusammenarbeiten. Von lokalen Reiseagenturen bis zu Menschen, die mit Begeisterung Streetfood-Touren anbieten. Von Nomaden, bei denen wir häufig übernachten, bis zu kleinen Hotels, in die wir seit Jahren gerne unsere Kunden bringen. Von lokalen Fahrern, die bereits sehr vielen unserer Kunden die entlegensten Winkel ihres Landes gezeigt haben, bis zu lokalen Guides, die ihr Wissen gerne mit Ihnen teilten.

Überall arbeiten wir mit kleinen, lokalen Unternehmen zusammen. Das passt zu der Art des Reisens, für die wir stehen: einer sozial nachhaltigen Form des Reisens, durch die Menschen in ganz Asien direkt ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Doch auch das ist nun zum Stillstand gekommen – und zwar auch für sie.

Wir stehen täglich mit unseren Partnern in verschiedenen Ländern Asiens in Kontakt. Dort gibt es für Unternehmer meist keine staatlichen Auffangnetze. Und die Krankenhäuser haben dort noch viel größere Engpässe als hier. Deshalb haben wir beschlossen, einigen von ihnen das Wort zu geben. Wie es ihnen geht, womit sie sich beschäftigen und wie sie die aktuelle Situation einschätzen.

Lassen Sie uns weiterhin Brücken bauen, auch wenn wir sie im Moment nicht besuchen können!

Lokale Agentin Adina in Rumänien

Hallo, ich bin Adina, die Reiseexpertin aus Rumänien. Der Impfprozess in meinem Land verläuft gut, daher blicken wir recht zuversichtlich in die Zukunft. Es war ein schwieriges Jahr für das Unternehmen, glücklicherweise hatten wir die Mittel, um zu überleben. Wir haben unsere Arbeit im Büro auf einige Stunden pro Tag reduziert. Die restliche Zeit haben wir genutzt, um unser eigenes Land intensiver zu erkunden. Wir haben einige neue Ideen entwickelt und mehrere neue Anbieter gefunden.

Auf persönlicher Ebene war es für mich und auch für meine Kolleginnen und Kollegen ein Jahr der Neuorientierung, in dem wir wieder mehr zu uns selbst gefunden, viel mehr Zeit in der Natur verbracht, neue Fähigkeiten erlernt und mehr Zeit mit der Familie verbracht haben – und ganz allgemein die einfachen Dinge des Lebens genossen haben. Ich kann sagen, dass es ein gutes Jahr war. Nun sind wir voller Energie, vorbereitet und bereit, Sie so schnell wie möglich in Rumänien willkommen zu heißen!

Lokale Agentin Pauline in Taipeh, Taiwan

Ich bin sehr froh darüber, wie Taiwan mit dem Virus umgegangen ist. Der Alltag ist schon seit Längerem wieder wie früher, nur setze ich etwas häufiger eine Mund-Nasen-Bedeckung auf. Vor dem Auftreten von Covid habe ich meine Abteilung für „Incoming-Tourismus“ ganz allein geleitet. Leider ist diese Abteilung seit März 2020 geschlossen, da seitdem keine Ausländer nach Taiwan einreisen können. Sehr schade, denn meine Abteilung bestand damals erst seit drei Jahren und begann gerade richtig gut zu laufen! Es war mein eigenes Projekt, mein Baby. Und das ist es noch immer! Um weiterhin meine Rechnungen bezahlen zu können, arbeite ich derzeit in Vollzeit in einem Hundeasyl. Das war mein Traum, als ich ein kleines Mädchen war … wer hätte gedacht, dass er wahr werden würde! Ich liebe meine neue Arbeit, aber wie sehr vermisse ich die Reisebranche und meine Abteilung. Sobald mehr Menschen geimpft sind, wird sich bestimmt abzeichnen, wann die Grenzen vielleicht wieder öffnen. Und sobald es so weit ist, werde ich meine Arbeit als Reiseagentin sofort wieder aufnehmen!

Lokaler Agent Wu Zengou in Guizhou, Südchina

Da ich weniger arbeite, verbringe ich mehr Zeit bei meinem Vater in meinem Heimatdorf. Hin und wieder organisiere ich noch einige Touren für in China lebende Ausländer. Außerdem habe ich einige Fotoreisen für chinesische Fotografen aus Peking, Shanghai und anderen Großstädten organisiert. Ansonsten steht der Tourismus hier in Guizhou still. Da das Virus in China inzwischen einigermaßen unter Kontrolle ist, hoffe ich, dass die Reisebeschränkungen bald weiter gelockert werden. Innerhalb Chinas kann jeder bereits überallhin reisen. An vielen Orten wird die Temperatur gemessen, und Sie müssen den „Gesundheitscode“ auf Ihrem Telefon vorzeigen. Ich denke, wir müssen nun abwarten, bis das Virus weltweit weiter zurückgedrängt wurde und auch die Grenzen für Reisende aus dem Ausland wieder geöffnet werden können.

Lokaler Guide Denis in Samarkand, Usbekistan

Hallo zusammen, ich bin Denis Vikukov und arbeite seit 16 Jahren als Guide in Samarkand, Usbekistan. Mir geht es gut, denn meine Familie und ich sind gesund – und das ist heutzutage das Wichtigste. Ich zeige gerne die reiche Geschichte meiner Heimatstadt Samarkand und lasse meine Gäste auch gern lokale traditionelle Snacks probieren. Durch die Pandemie ist mir bewusst geworden, wie sich etwas Selbstverständliches plötzlich verändern kann. Aber auch alle negativen Ereignisse der Weltgeschichte sind irgendwann vorübergegangen, und so wird auch diese Krise vorübergehen. Ich nutze die zusätzliche Zeit, um mir einen Traum zu erfüllen: Ich baue mein eigenes Gästehaus! Ich habe ein Haus in der Altstadt von Samarkand gekauft – in perfekter Lage direkt hinter dem Registan – und bin dort eifrig mit den Renovierungsarbeiten beschäftigt. Unter anderem soll ein schöner Raum entstehen, in dem ich Kochkurse für die Gäste anbieten möchte. Langweilig wird es mir also nicht, und ich werde auf jeden Fall ein paar Fotos schicken, wenn alles fertig ist!

Lokaler Fahrer und Guide Collin in Kambodscha

Mein Name ist Collin und ich arbeite als lokaler Guide und Fahrer in Kambodscha. Seit der Corona-Pandemie ist unser Leben deutlich schwieriger geworden, aber glücklicherweise sind meine Familie und ich gesund! Es ist sehr ungewöhnlich, dass es in Kambodscha keine Touristen mehr gibt. Ich hatte großes Glück, eine andere Arbeit gefunden zu haben! Jetzt arbeite ich als Fahrer für ein chinesisches Unternehmen. Viele meiner Kollegen haben keine Arbeit und befinden sich in finanziellen Schwierigkeiten. Glücklicherweise gibt es in Kambodscha nicht viele Infektionen. Ich denke, das liegt daran, dass die Grenzen geschlossen sind. Jeder, der in das Land einreist, muss zwei Wochen in Quarantäne und sich zweimal testen lassen. Ich hoffe, dass die Corona-Pandemie bald vorbei ist, damit ich wieder das tun kann, was mir am meisten Freude macht: Ihre Kunden durch Kambodscha zu führen!

Reiseveranstalterin Gvantsa aus Georgien

Hallo, ich bin Gvantsa, Reiseberaterin aus Georgien. Seit dem 13. März 2020 arbeiten wir von zu Hause aus, aber glücklicherweise weiterhin in Vollzeit. Wir entwickeln viele neue Ideen und reisen durch Georgien, um unser Angebot zu verbessern.  

Was das Coronavirus betrifft, hatte es enorme Auswirkungen auf unser Land. Ich muss ehrlich sagen, dass meine – „bohemische Stadt Tiflis“ – ohne Menschen auf den Straßen zu einem stillen, langweiligen und farblosen Ort geworden ist. Ich gehe mit meiner einjährigen Tochter Anastasia nach draußen und kann es kaum erwarten, ihr wieder eine gemütliche und lebendige Stadt zu zeigen.  

Hoffentlich können wir bald zu unserem normalen Leben mit Reisen, Glück und Freude zurückkehren. Anastasia und ich senden Ihnen die allerbesten Wünsche. Bleiben Sie vor allem positiv, gesund und glücklich!

Reiseveranstalterin Oksana in Usbekistan

Hallo, ich bin Oksana und arbeite als Reisemanagerin bei einem Reiseveranstalter in Usbekistan. Natürlich ist es ein trauriges Jahr für den Tourismus, aber wir versuchen, unser Personal mit verschiedenen Aktivitäten positiv zu stimmen. Zum Beispiel mit Teambuilding-Spielen, Jeep-Touren, einer Rallye …

Durch die zusätzliche freie Zeit kann ich häufiger meine Freunde in Buchara oder meine Familie – einschließlich meiner neugeborenen Neffen! – in Urgentsch besuchen. In diesem Jahr konnte ich außerdem endlich einen lang gehegten Traum verwirklichen: Ich habe angefangen, Kochkurse zu besuchen, und bereits gelernt, verschiedene türkische und usbekische Gerichte zuzubereiten.

Eine sehr traurige Folge der Corona-Pandemie ist, dass ich nicht an der Beerdigung meiner lieben Großmutter teilnehmen konnte, weil die Straßen zu dieser Zeit gesperrt waren. Ich wünsche mir, dass im nächsten Jahr besonders viele schöne Dinge geschehen – als Ausgleich für dieses schwere Jahr und als Belohnung für unsere Geduld. ????

Reiseveranstalter Elvin in Aserbaidschan

Mein Name ist Elvin, ich lebe in der Hauptstadt Baku in Aserbaidschan und arbeite seit 15 Jahren in der Tourismusbranche. Zuerst war es China, dann Italien, Frankreich, Spanien … Am Anfang dachten wir, dass das Virus nicht wirklich existierte und es um politische Interessen gehen könnte. Schließlich erreichte das Virus auch unser Land, und Menschen in unserem Umfeld wurden infiziert. Meine Familie und ich sind glücklicherweise nicht erkrankt. Wir achten sehr auf unsere Gesundheit und bringen unseren Kindern bei, wie sie sich richtig die Hände waschen.

Ich bin Unternehmer und beschäftige mich ständig mit neuen Ideen, Entwicklungen und Geschäften, muss aber natürlich auch an die Zukunft meiner Familie denken. Der Tourismus war unser erstes und wichtigstes Geschäft, und ich setze alles daran, dass wir künftig stärker als je zuvor daraus hervorgehen.

Lokale Fahrerin Ms. Shanti Ghising in Nepal

Hallo, ich bin Shanti und arbeite als private Fahrerin in Nepal. Obwohl ich körperlich gesund bin, macht mich die gesamte Situation sehr traurig. Autofahren ist meine wichtigste Fähigkeit. Ich meine, dank meiner Arbeit als Fahrerin kann ich den Lebensunterhalt für meine Familie verdienen. Ich fahre seit sieben Jahren für dieselbe Agentur in Nepal, seit einiger Zeit in einem Elektroauto, und ich bin stolz darauf, für dieses Unternehmen zu arbeiten, weil Nachhaltigkeit dort einen hohen Stellenwert hat. Wenn ich neue Menschen kennenlerne und Anerkennung für meine Arbeit bekomme, zaubert mir das jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht.            

Ich lebe mit fünf Familienmitgliedern in einem einzigen Raum. Die erste Zeit des „Lockdowns“ verlief problemlos, aber wenn sich die Situation nicht bald ändert, wird es schwierig, meine Familie weiterhin mit ausreichend Lebensmitteln zu versorgen und die Miete zu bezahlen. Wir versuchen, uns deswegen noch nicht zu viele Sorgen zu machen und positiv zu bleiben: Glücklicherweise sind wir alle weiterhin gesund.

Lokale Gastgeberin Ms. Yoko Inagaki für Kochworkshops in Osaka, Japan

In der Hochsaison empfange ich mindestens einmal pro Woche Gäste von DimSum in meiner Wohnung in Osaka. Wir kaufen gemeinsam ein und kochen bei mir zu Hause – oft eines meiner Lieblingsgerichte mit Wagyu-Rindfleisch. Da nun keine Reisenden mehr nach Japan kommen, habe ich begonnen, online Englischunterricht zu geben. Mein ganzes Leben steht momentan auf dem Kopf! Seit einiger Zeit bin ich hauptberuflich als Kochlehrerin tätig, daher ist es derzeit unmöglich, meine Arbeit wie gewohnt auszuüben. Ich versuche, positiv zu bleiben, und denke viel über einen beruflichen Neuanfang nach. Ich übe regelmäßig mein Englisch und probiere neue Gerichte aus. Die ersten Online-Englisch- und Online-Kochkurse habe ich bereits gegeben – wer weiß, wohin das führt!

Lokale Gastgeberin Ms. Mari Tan für Kochworkshops in Tokio, Japan

Ich bin Mari und biete für Dimsum Kochworkshops, Bento-Box-Workshops und Brotback-Workshops an. Mir geht es gut, und ich bleibe so viel wie möglich zu Hause. Tagsüber gehe ich nur zum Einkaufen nach draußen. Nachts gehe ich zum Joggen nach draußen.            

Seit dem Herbst habe ich bereits ganze 22-mal Gäste von Dimsum bei mir zu Hause empfangen! Ich finde das so schön, weil es für Ausländer nicht einfach ist, das lokale Leben in Japan wirklich kennenzulernen. Diese Möglichkeit biete ich ihnen. Sie lernen von mir, aber auch ich lerne viel von ihnen! Mit vielen Gästen stehe ich noch immer in Kontakt.            

Durch die Corona-Krise wurden nicht nur all meine Workshops abgesagt, auch meine eigenen Reisen können nicht stattfinden. Ich liebe Fernreisen und bin selbst regelmäßig unterwegs, zum Beispiel in Europa. Durch die Krise schätze ich das gewöhnliche Leben, wie ich es bisher kannte, noch mehr. Ich vermisse den Kontakt zu meiner Familie, meinen Freunden und meinen Kursteilnehmern. Die derzeitige Situation in der Welt bringt mich sehr zum Nachdenken, und ich bin besonders dankbar für alles, was ich habe. Wir sollten einander wertschätzen und gut miteinander umgehen und keine Kriege mehr führen. Wir sehen, dass wir alle einer Katastrophe wie dieser völlig machtlos gegenüberstehen, und gerade dann müssen wir gemeinsam stark sein.            

Trotz all dieser tiefgründigen Gedanken versuche ich, positiv zu bleiben. Ich habe mehr Zeit, zu malen, zu lernen und Brot zu backen. Hoffen wir, dass bald alles besser wird, sodass wir wieder kommen und gehen können, wohin wir wollen, und natürlich wieder reisen können!

Lokale chauffeur Mr. Lasha Berishvili, Georgië

Hi, ik ben Lasha en ik ben een chauffeur. Ik werk veel voor Dimsum-reizigers en ik hou van mijn werk. Ik ben dol op mensen en natuur, maar heb ook een passie voor auto’s en dus is privéchauffeur in de toeristische sector mij op het lijf geschreven. Ondanks verschillende aanbiedingen heb ik er nooit over getwijfeld van beroep te veranderen.            

Ik ben een erg drukbezet, actief persoon en de coronacrisis heeft een grote impact op mijn leven. En niet alleen op mij maar op iedereen in deze wereld, dat realiseer ik mij. Ik maak mij veel zorgen om mijn medemens en ik volg alle regels om mijzelf en anderen te beschermen. Ik zie dit virus als een grote uitdaging die ik heb geaccepteerd en ik doe mijn opperste best om ertegen te vechten. Ik ben vrijwilliger geworden bij het Rode Kruis en werk lange dagen. Elke dag is anders. Vandaag heb ik bijvoorbeeld ouderen geholpen door eten en medicatie naar hen te brengen. Ik hoop dat deze crisis door ieders inspanningen snel over is zodat we weer terug kunnen naar ons normale leven.

Lokale gids Ms. Tamuna Aspanidze, Georgië

Ik heb mij altijd zo gezegend gevoeld dat ik van mijn hobby mijn werk heb kunnen maken. Ik hou van reizen, van andere culturen en van ontmoetingen met nieuwe mensen. Ik vertel mijn reizigers niet alleen graag over mijn geliefde Georgië, maar ik vind het minstens zo leuk om zelf te leren over andere landen en culturen van de reizigers die ik ontmoet en rondleid. Het coronavirus is dus een nachtmerrie met grote gevolgen voor de invulling van mijn bestaan en voor de toeristische industrie in Georgië. Ik blijf nu thuis en doe alles wat ik kan om veilig en gezond te blijven. Tijdens mijn thuisquarantaine is het enige wat ik doe: Lezen, lezen en lezen.

Lokale host Mr. Thanh voor kookworkshops in Hue, Vietnam

Al een tijdje ontvang ik Dimsum-reizigers bij mij thuis voor kookworkshops tijdens welke we typische lokale gerechten uit Hue maken. Ik neem mijn gasten mee naar de markt van Dong Ba, dan gaan we bij mij thuis aan de slag. We eten in mijn woning waar ik erg trots op ben: Ik woon in een voormalig koloniale residentie gebouwd in 1920 die wordt omgeven door een weelderige tuin met fruitbomen.            

Ik ben erg blij dat mijn hele familie nog steeds gezond is. Met mij gaat het gelukkig ook nog steeds goed. Ik denk dat dat komt door de goede maatregelen die in heel Vietnam worden getroffen door de overheid. Met alle extra vrije tijd die ik heb door het corona-virus, weet ik tot nu toe wel raad. Ik ben mijn keuken een make-over aan het geven zodat ik daar straks – als dit allemaal voorbij is – nog prettiger kan koken met mijn gasten. Ook heb ik allerlei ideeën voor nieuwe recepten die ik wil gaan oefenen, en dagelijks probeer ik wat aandacht te besteden aan het verbeteren van mijn Engels.

Lokale gids Mr. Mojtaba Hajiebrahimi in Teheran, Iran

Mijn naam is Mojtaba en ik werk al enkele jaren als gids in Iran. Het coronavirus heft de hele wereld in zijn greep en zelf zit ik in thuisquarantaine sinds de overheid mensen heeft verplicht om binnen te blijven. Ik heb vele van jullie klanten mogen begeleiden in Teheran en ik hou van mijn werk! Ik kan echt niet wachten tot ik dit weer kan oppakken zodra dit onwelkome virus de wereld is uitgeholpen. Nu ik thuis zit, gebruik ik mijn tijd om de Franse taal te leren. Mijn familie woont ver weg, en als gids had ik het altijd vrij druk, dus de extra tijd thuis kan ik ook mooi gebruiken om (online) bij te praten met mijn familie. Ik hoop dat deze pandemie uiteindelijk zal eindigen in een wereld met meer solidariteit en vrijgevigheid.

Lokale gids Mr. Fariba Feyzbar in Fars provincie, Iran

Gelukkig gaat het goed met mij en mijn naasten. Ik ben een gids in Fars provincie, waarvan Shiraz de hoofdstad is. Als lokale gids maar ook als persoon met een grote liefde voor de Iraanse cultuurgeschiedenis, kan ik wel zeggen dat Fars provincie de mooiste en interessantste van het land is. De historische bezienswaardigheden gaan terug tot de Elamite dynastie (>5000 jaar geleden), de Achaemenid dynastie (2500 jaar geleden, bijv. Pasargade, Persepolis en Necropolis) en de Sasanid dynastie die het Romeinse Rijk versloeg. Deze laatste dynastie ligt in Kazeroon en hier vlakbij ligt een kleine plaats genaamd Bishapour: onlangs opgenomen op de UNESCO-werelderfgoedlijst en tot nu toe slechts gedeeltelijk opgegraven. Ik kan gewoon niet uitleggen hoe awesome deze plek is!

Shiraz in Fars provincie is natuurlijk een hoogtepunt van een bezoek aan Iran met de mooie tuinen, de tombes van de wereldberoemde dichters Hafez en Saadi, de Vakil Bazaar en de Roze Moskee en ga zo maar door. Maar ik kan niet vaak genoeg zeggen dat Fars provincie heel veel meer te bieden heeft!            

Ik heb inmiddels met heel veel plezier zo’n 10 verschillende klanten van Dimsum Reizen begeleid. Ik vertel het liefst over de Iraanse geschiedenis, en dan met name de pre-Islamic era. Ik hou van mijn werk omdat ik mensen van over de hele wereld kan ontmoeten en als ik merk dat ze dankzij mij ook een beetje verliefd worden op Iran dan word ik daar heel gelukkig van.

Lokale gids Mr. Sandy in Zuid-Sulawesi, Indonesië

Hoi, ik ben Sandy en ik begeleid regelmatig Dimsum-reizigers in Sulawesi. Mijn favoriete bezigheid tijdens het gidsen is het begeleiden van wandeltochten, fietstours en kookexcursies. Momenteel heb ik geen werk door de coronacrisis, waardoor ik geen inkomsten heb om voor mijn gezin te zorgen. Om in onze dagelijkse behoeften te kunnen voorzien, heb ik geld geleend van vrienden en familie. Gelukkig mag ik alles na de crisis zonder rente aan ze terugbetalen. Mijn vrouw verkoopt soms kleding op de markt. Dit is ze nu wat meer gaan doen en ik help haar daar nu bij. We zijn gelukkig nog gezond maar hopen wel dat de situatie snel verbetert.

Touroperator Eric en Dave in Thailand

Met Eric en Dave gaat alles, naar omstandigheden, goed. Gelukkig zijn wij, onze partners en familie allemaal gezond en dat is natuurlijk het allerbelangrijkste! Corona heeft vanzelfsprekend een erg grote invloed op ons dagelijks leven gehad! De eerste paar maanden van 2020 hebben we nog wel klanten gehad, maar eind maart ging Thailand ‘op slot’ voor toeristen en hebben we niemand meer mogen verwelkomen. Thailand was het eerste land buiten China waar een Covid-besmetting werd ontdekt (in januari 2020), maar men heeft hier direct vrij adequaat op gereageerd. Het aantal (dagelijkse) besmettingen is, gelukkig, nog een stuk lager dan in Nederland. Sinds januari 2020 zijn er op het moment van schrijven totaal 70 personen overleden aan Covid. Voor het toerisme is Covid natuurlijk een ontzettend grote klap geweest. We zijn afgelopen jaar erg druk geweest met alle omboekingen en annuleringen. Maar daarnaast hebben we ook tijd gehad voor andere dingen, zoals het updaten van alle prijzen, beschrijvingen van bestaande excursies verbeteren en teksten voor nieuwe excursies schrijven.  

Al onze (freelance) gidsen en chauffeurs zitten al sinds eind maart vorig jaar thuis, zonder werk en dus zonder inkomsten. Het is momenteel niet eenvoudig om een nieuwe (tijdelijke) baan te vinden, en helaas komt er vanuit de Thaise regering heel weinig steun. Maar dankzij donaties van klanten die in het verleden met ons op reis zijn geweest, hebben we veel chauffeurs en gidsen kunnen helpen met een voedselpakket met daarin de eerste levensbehoeften. Top dat zoveel ‘oude’ reizigers hebben geholpen!  

Het zijn bizarre tijden waarin we terecht zijn gekomen en laten we hopen dat er in niet al te lange tijd verbetering komt in deze situatie. Wij kijken in ieder geval naar de toekomst en en zijn er klaar voor om jullie in het ‘Land van de Glimlach’ te verwelkomen, net als al onze chauffeurs en gidsen!

Lokale gids Mr. Wayan Malendra in Bali, Indonesië

Mijn naam is Little Wayan en ik werk als gids op Bali. Ik vind het erg leuk om Dimsum-klanten te begeleiden omdat we dan vaak allerlei activiteiten in kleine, onbekende dorpjes ondernemen zoals kookworkshops bij lokale families en dorpswandelingen. Van juni tot september komen er veel reizigers van Dimsum naar Bali! Het is ongelofelijk wat er nu in de wereld gebeurt. Omdat ik nu geen werk heb, ben ik begonnen met het verkopen van lokale cakejes die mijn vrouw thuis bakt. Ik hoop dat ik snel weer kan gidsen. Niet alleen vanwege de inkomsten, maar ook omdat ik mijn werk zo leuk vind. Ik ben trots op mijn werk en op de Balinese en Indonesische cultuur en ik kan niet wachten tot ik dit weer kan delen met reizigers uit andere delen van de wereld.

Lokale agent Sylvia in Zweden

Ik ben Sylvia, de lokale agent voor Midden-Zweden. Toen de pandemie vorig jaar begon, verloor ik plots al mijn boekingen. Ik had eerder nooit de kans om mijn eigen omgeving in een rustig tempo te ontdekken. Ik besloot de helft van het lange-afstandswandelpad Bruksleden te wandelen en gelijktijdig de etappes te fotograferen. Wat een ervaring, zoveel kunnen wandelen zonder een mens tegen het lijf te lopen, het was een onvergetelijke belevenis!  

Ik moest me tijdens deze crisis dus heruitvinden. Ik besloot daarom een natuur fotowandeling of workshop natuurfotografie aan te gaan bieden. Ik werk alleen dus heb niet veel vaste kosten. Dit jaar is het zo dat redelijk veel nieuwe boekingen binnenkomen voor de late zomer maar ook voor volgend jaar. De Zweden zelf gaan dit jaar ook hoofdzakelijk hun vakantie in eigen land doorbrengen. Dat heet Svemestra, Semester betekent vakantie, de Sve staat voor Sverige (Zweden in het Zweeds).  

Zweden vereist enkel een negatieve covid test om het land in te reizen. Voor de rest zijn hier ter plaatse weinig maatregelen, eerder aanbevelingen. Omdat Zweden zo'n losse aanpak heeft, zijn de besmettingscijfers uiteraard enorm hoog maar is het ook een populaire vakantiebestemming voor deze zomer. Zweden is namelijk gemakkelijk bereikbaar met eigen auto vanuit Nederland of België. Het vaccinatieproces gaat redelijk vlotjes in mijn provincie en dat is alleen maar positief.  

Zelf kijk ik echter (zoals iedereen vermoedelijk) uit naar het einde van deze crisis. Wij hebben namelijk van december 2019 onze familie in België niet meer gezien. Hopelijk is alles snel achter de rug!

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